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Was ist der Walddialog?

Der Österreichische Walddialog ist ein Dialogprozess aller waldrelevanter Akteure, die ihre wechselseitigen Interessen an Wald und Forstwirtschaft formulieren und damit an der Entstehung eines Waldprogrammes mitwirken wollen.


Es ist ein fortlaufender offener Dialogprozess, der allen waldinteressierten Akteuren offen steht. Im seinem Mittelpunkt steht die Suche nach Problemlösungen für Interessenkonflikte im Waldbereich. Der Österreichische Walddialog bietet die Möglich­keit, im Rahmen partnerschaftlicher Diskussionen unterschiedliche Positionen auszutauschen und Konsens über Problemeinschätzungen sowie Lösungsmöglichkeiten zur Förderung nachhaltiger Waldbewirtschaftung zu finden. Der Dialog ermöglicht zudem die Bündelung forstpolitisch relevanter Themenstellungen unterschiedlicher Bereiche (in den sogenannten “Modulen“).
 
Das Konzept der Nationalen Waldprogramme wurde im Verlauf des an die UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio anschließenden internationalen forstpolitischen Dialoges entwickelt und allgemein als Bezugsrahmen für die nachhaltige Bewirtschaftung, Erhaltung und Entwicklung aller Waldarten akzeptiert.
Ein gesetzlicher Auftrag zur Durchführung eines Walddialogs lässt sich aus der Verordnung des EU-Rates (EG/1257/1999) zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes ableiten. In Artikel 29/4 der Verordnung wird hervorgehoben, dass nationale Waldprogramme die Grundlage der forstlichen Entwicklung (Förderungsvergabe) sowie der Umsetzung internationaler Verpflichtungen im Waldbereich darstellen.



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